Ansbach verstand es trotz Größenvorteilen der Gastgeberinnen zu Beginn immer wieder, direkt unter den Körben Chiara Greve in Szene zu setzen, die sich mit acht Punkten in den Anfangsminuten bedankte. Konnten die Ansbacherinnen im ersten Saisonspiel noch kein Mittel gegen Zonenverteidigung finden, so hatte man sich inzwischen darauf eingestellt und fand durch Kyra Schnabel und Rebecca Sturm immer wieder Lücken zum Korb.

Auch die erstmals praktizierte Halbfeldpresse zeigte ihre Wirkung, sodass zur Halbzeit eine 25:15-Führung heraussprang.

Trotz der Reboundhoheit durch die kompakte und agile Raumverteidigung, bei der auch die Einwechselspielerinnen überzeugten, schmolz der Vorsprung in der 2. Hälfte dahin, da sich jetzt Nachlässigkeiten im Passspiel einschlichen und unnötige Hektik aufkam. Eine Umstellung auf Manndeckung brachte wenig, im Gegenteil: Mit einem Dreier ging Erlangen zu Beginn des letzten Viertels erstmals in Führung.

Erst die Order von Coach Tom Greve, anstatt Distanzschüssen in die Zone zu ziehen, um Fouls zu provozieren, brachte wieder die Wende. Die Gastgeberinnen hatten dadurch schnell die Mannschaftsfoul-Grenze erreicht und die Piranhas-Mädels nutzten die sich bietenden Freiwurfchancen eiskalt, sodass am Ende der erste Saisonsieg doch noch sicher nach Hause gebracht wurde.

Topscorerinnen waren Greve mit 15 und Sturm mit 14 Punkten. Ebenso wichtig waren diesmal die umsichtige Spielgestaltung von Schnabel und die überragende Abwehrarbeit von Gabi Barthel, die mit 12 Defensivrebounds glänzte.


CVJM Erlangen – TSV Ansbach 35:43 (11:22)


 

Punkte: Chiara Greve – 15; Rebecca Sturm – 14; Kyra Schnabel – 9; Anneke Brand – 3; Gabi Barthel -2; Isabell Thoma -; Jule Sand -; Luisa Hertlein -.


Bericht: Tom Greve

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