Nach den zwei bitteren Niederlagen gegen Tegernheim und Erlangen wollten sich die Ansbacher Damen revanchieren und diesmal sollte das Quäntchen Glück auch auf ihrer Seite sein.

Zunächst starteten die TSV`lerinnen konzentriert in der Offense und vor allem in der Defense ins Spiel und gestatteten den Gastgeberinnen bis zur vierten Minute keinen Korb. So stand es nach den ersten fünf Minuten 4:13.

Doch nach der Anfangsphase ließ die Aufmerksamkeit der Gäste nach und die Neustädterinnen konnten bis zur Mitte des zweiten Viertels auf 27:27 ausgleichen. Kurz vor der Halbzeit schafften es die Gastgeberinnen die Defense der Ansbacherinnen immer wieder clever auszuspielen und konnten das erste Mal in Führung gehen. Die Gäste behielten aber einen klaren Kopf, verwandelten Distanzwürfe sicher und konnten so zur Halbzeit ausgleichen (30:30).

Im dritten Abschnitt sahen die Zuschauer eine Partie auf Augenhöhe. So wechselte die Führung bis zur 24 Minute mit jedem Angriff, bevor Rebecca Sturm, die als Jugendspielerin ihre erste Saison im Damenbereich spielt, richtig aufdrehte. Sie verwandelte Würfe aus der Distanz, konnte aber auch beim Zug zum Korb nicht gestoppt werden und steuerte in den folgenden fünf Minuten 10 ihrer insgesamt 18 Punkte bei.

Mit dem kleinen Polster von drei Punkten (48:51) gingen die Lady Piranhas ins letzte Viertel, konnten aber in den ersten zwei Minuten die einfachen Punkte der Gegnerinnen nicht verhindern (54:53). Dann läuteten die Ansbacherinnen den Umschwung ein. Mit einem 10:1- Lauf nutzen sie die Ballverluste durch intensivere Defense, ehe Sabine Pförtner mit ihrem einzigen Feldkorb den Sack zu machte (63:55).

Am Ende war das Wurfglück heute auf der Seite der Ansbacherinnen, welche mit viel Spielwitz und cleverer Defense einen echten Arbeitssieg nach Hause holen konnten (65:69).


TTV Neustadt – TSV Ansbach 65:69


Für den TSV spielten: A. Kleinekampmann (13 Punkte), L. Barth, R. Sturm (18), A. Bitner (11), L. Müller (22 / 5 Dreier), M. Leibbrandt, T. Höfling (2), S. Pförtner (3), M. Volkert


Bericht: Laura Müller

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü