David Kurpiela gegen Vilsbiburg 20171020

Am kommenden Samstag (21.10.2017) geht es für die hapa Ansbach Piranhas zum Gastspiel nach Zwickau. Was erwartet die Ansbacher Basketballer dort?

Sieg zum Auftakt

Nach dem Heimspiel ist in der Regel vor dem nächsten Gastspiel! So auch in dieser Woche! Denn nach der Heim-Niederlage gegen Vilsbiburg, einen der Aufstiegsfavoriten, geht es für die Basketballer von hapa Ansbach zur Auswärtsreise in das Bundesland Sachsen, genauer gesagt in die viert größte Stadt Sachsens, nach Zwickau.

Der kommende Gastgeber startete auch durchaus positiv in die Saison. Diesen war vergönnt, die Saison in eigener Halle eröffnen zu dürfen. Gegner war die Mannschaft aus Leitershofen, die sogleich mit 82:77 geschlagen wurde.

Doch schon am 2 Spieltag erhielt die Zwickauer Euphorie einen ersten Dämpfer. Beim Gastspiel in Oberhaching gerieten die Sachsen gehörig unter die Räder. Nach einem bedeutungslosen 4. Spielabschnitt (Beginn 4. Viertel: 84:55) mussten die Sachsen in das Ergebnis-Kästchen eine 92:74-Niederlage eintragen. Gegen eine in dieser Saison richtig starke Oberhachinger Mannschaft kein Beinbruch.

Am 3. Spieltag kam es in Zwickau zu einen wahren Krimi. Zu Gast war der Aufsteiger aus Bamberg. Beim Spielstand von 99:102 bekam Felix Fraas den Ball an der Dreier-Linie. Die Anzeigentafel zeigte noch 6 zu spielende Sekunden an. Die Chance auf den Ausgleich war gekommen. Doch Fraas konnte seinen vorangegangenen 5 Dreiern keinen Sechsten folgen lassen. So stand am Ende eine knappe 102:104-Niederlage gegen den Aufsteiger.

Am letzten Spieltag konnten die Zwickauer dann mit nur einer Halbzeit auf Augenhöhe gegen Schwabing aufwarten (Halbzeit: 48:45). In der weiteren Folge fielen die „Waschbären“, wie sich die Sachsen nennen, dann immer weiter zurück. Am Ende stand die 3. Niederlage in Folge fest (104:72).

Zwickauer Mannschaft

Ihre Stärken haben die Zwickauer vor allem in der Offensive. So landen die Sachsen mit 330 Punkten auf dem vierten Rang in dieser Kategorie. Trotz der ausbaufähigen Dreier-Quote von 31,0%, sie nehmen auch mit München die wenigsten Dreier (71; Ansbach: 72 / 37,5%), eine beachtliche Leistung. Vor allem an der Freiwurflinie sind sie stark (76,2%) und schaffen auch immer wieder an diese treten zu dürfen (Platz 3: 105; Ansbach: 80 / 67,5%).

Dass es nicht mit noch mehr Siegen geklappt hat, liegt vor allem an den Problemen in der Defensive. Mit 377 (Ansbach: 353) bisher kassierten Punkten halten sie in dieser Statistik die rote Laterne in der Hand. Zudem haben sie wie unsere Ansbacher Mannschaft zu oft mit Foul-Problemen zu kämpfen (98; Ansbach:105).

Bester Punktesammler bei den Zwickauern ist der Neuzugang Sandro Kordis (#26), der es in den bisherigen 4 Partien auf 19,8 Punkte pro Spiel bringt. In der Offensive erhält er zudem Unterstützung von dem erwähnten Felix Fraas (#9, 16,5 PpS), Mario Nagler (#34,  16,5 PpS) und dem nach einem Auslandsaufenthalt seit 2 Spielen wieder zur Verfügung stehenden Andreas Endig (#12, 11,0 PpS).

hapa Ansbach

Für unsere Piranhas bedeutet das:

  • den Zug zum Korb von Zwickau verhindern
  • die Anzahl an gegnerischen Freiwürfen reduzieren
  • Keine eigenen Foul-Probleme

Alles leichter gesagt als getan! Doch wir sind frohen Mutes, dass die Mannschaft von Übungsleiter Martin Ides wieder in die Erfolgsspur zurückfinden wird. Und konträr zur obigen Weisheit gilt meisten auch:

Nach dem Gastspiel ist vor dem Heimspiel!

Und so kommt es nächste Woche (Samstag, 28.10.2017, 19:30 Uhr) in der heimischen #GrünenHölle zum Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger und Bundesliga-Reserve Gotha.

Seid dabei, wenn es wieder heißt:

It’s GAAAAAAAAAAMEDAAAAAAAAAAAY!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü