Nicholas Freer Dunk gegen Baskets Vilsbiburg 20171015

Vor einer beeindruckenden Kulisse in heimischer Halle verlieren die Piranhas von hapa Ansbach gegen den starken Aufstiegs-Mitfavoriten aus Vilsbiburg mit 76:95.

Nach der tollen Unterstützung beim vorangegangenen Heimspiel gegen Rosenheim und beim Derby gegen Treuchtlingen, hatten sich die Piranhas-Verantwortlichen für die Partie gegen ein Top-Team der Liga etwas ganz besonderes einfallen lassen:

Neben der bereits etablierten Video-Präsentation der Spieler organisierten die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Jürgen Schlecht zwei Nebelmaschinen, um den wieder zahlreich gekommenen Anhängern ein „flammendes“ Schauspiel bereiten zu können.

Ansbach startet gut

Vor allem Kornelije Jezildzic schien von der gezeigten Inszenierung besonders angestachelt, so erzielte er nach einem getroffenen Dreier von Goran Petrovic die nächsten 6 Piranhas-Punkte zur schnellen 9:4-Führung. Erst danach kamen die Gäste richtig in die Partie und konnten sich leichte Spielvorteile sichern.

In dieser Phase konnte vor allem Walter Simon mit 5 Viertel-Punkten dagegenhalten und den Rückstand bis zu einer Vilsbiburger Auszeit 13 Sekunden vor Schluss bei 4 Punkten halten (20:24).

Nach dieser Auszeit schafften es die Gäste jedoch noch einmal mit verbleibenden 2 Sekunden auf der Uhr den Rückstand zum Viertel-Ende zu vergrößern (20:26).

Piranhas erst chancenlos, dann furios

So gut wie unsere hapa Ansbach Piranhas in die Partie gestartet waren, so unglücklich starteten diese in den zweiten Spielabschnitt. In den ersten 4:20 gelangen den Piranhas nur ein Punkt durch einen Freiwurf von Petrovic.

Die Gäste hingegen feuerten einen Wurf nach dem Anderen durch die Ansbacher Reuse und konnten ihrerseits 13 Punkte markieren. Dies ließ den Rückstand auf 18 Punkte anwachsen.

Die Piranhas gaben sich aber nicht einfach geschlagen und stemmten sich mit aller Macht gegen den großen Rückstand.

Erst zeigte Christian Imberi seine Kaltschnäuzigkeit, als er einen schwierigen Dreier in das Gesicht seines Gegenspielers schoss. Anschließend zeigte er all seine Erfahrung, als er bei einem getroffenen Korbleger zusätzlich noch den Extra-Freiwurf zog.

Diese 6 Punkte waren der Beginn einer spektakulären Ansbacher Phase, dessen Highlight ein fulminanter Dunk von Nicholas Freer darstellte.

Aber auch sonst setzte Freer in dieser Phase Zeichen. Bis zur Halbzeit (4:22 Minuten) zeigte er sich inklusive des erwähnten Highlights für 11 Ansbacher Punkte verantwortlich.

So konnte der Heim-Rückstand bis zur Halbzeit auf 4 Punkte verkürzt werden (42:46).

Ansbach zu Beginn oben auf

Auch zu Beginn des 3. Viertels machten die Piranhas dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Punkt um Punkt wurde der Rückstand verkürzt, bis Freer mit einem Korbleger für die zu diesem Zeitpunkt verdiente 48:46-Führung sorgte.

Im Anschluss verlor man zwar diese Führung wieder, aber es blieb eine knappe und damit spannende Partie.

Nach einem weiteren Korberfolg von Petrovic bei verbleibenden 6:22 Minuten, der den Rückstand auf 2 Punkte verkürzte (52:54), ging für unsere Piranhas von hapa Ansbach nur noch wenig. Einzig Freer war es vergönnt, mit einem schönen Sprungwurf, für Ansbacher Punkte zu sorgen.

Erst Christopher Roll konnte den weiteren Lauf der Gäste mit einem schönem Korbleger bei noch drei zu spielenden Minuten stoppen und den angestiegenen Rückstand auf 10 Punkte verkürzen (56:66).

Mit der Schluss-Sirene zeigte Petrovic noch einmal seine Zielgenauigkeit, als kurz hinter der Mittellinie für seine Punkte Nummer 11, 12 und 13 sorgte und die Halle zum Explodieren brachte (61:71). Es keimte noch einmal Hoffnung auf in der „Grünen Hölle“ der Piranhas.

hapa Ansbach ohne Fortune

Diese Hoffnung wurde mit Beginn des letzten Spielabschnitts leider jäh zerstört. Die Gäste trafen mehrmals von der Freiwurf-Linie oder hinter der Dreier-Linie während das Wurfglück unsere Piranhas verlassen hatte. So stieg der Rückstand weiter an und besiegelte im zweiten Heimspiel die erste Heim-Niederlage, die mit 95:76 etwas zu hoch ausgefallen ist.

Letztlich waren die 23 begangenen Ballverluste (Vilsbiburg: 10) und das daraus resultierende Übergewicht bei den Ballverlust-Punkten (29:11) zu viel, um den Gegner mehr in Bedrängnis zu bringen.

Ansbacher Good News

Dennoch gab es auf Seiten der Ansbacher auch erfreuliche Neuigkeiten. Denn einer, dem das Pech in der bisher noch jungen Saison förmlich am Schuh zu kleben schien, konnte nun endlich seinen Einstand als Piranha feiern. Nachdem Anthony Engel in der Vorbereitung durch einen medizinischen Eingriff ausgebremst wurde, stoppte ihn eine im Training erlittene Augen-Verletzung abermals aus.

Nachdem er im Derby schon zum Kader gehören durfte, feierte er nun seinen ersten Pflichtspiel-Auftritt im Piranhas-Trikot und garnierte sein Debüt auch noch mit seinen ersten Piranhas-Punkte nach einem schönen Zug zum Korb.

Willkommen in der Piranhas-Familie, Anthony!

Der 17-Jährige (Geburtstag: 06.01.2000) ist damit der erste 2000er in der Ansbacher Basketball-Geschichte, der im Trikot von hapa Ansbach auflaufen und punkten konnte.

Beides hoffentlich auch in der weiteren Zukunft der Piranhas.

Flyer 06 Gotha - Homepage FB

Die Statistiken gegen Vilsbiburg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü