5 Siege konnten die Piranhas von hapa Ansbach zuletzt gegen den Kontrahenten aus Leitershofen am Stück feiern. Und auch vor dem Spiel standen die Chancen für einen weiteren Erfolg nicht ungünstig. Ansbach auf Tabellenplatz 7 traf auf den 9. aus Stadtbergen.

Doch schon die letzten Partien zeigten, dass der Trend für die „Kangaroos“ nach oben zeigt.

Ansbach erobert erstes Viertel

Und so sahen einige aus Ansbach angereiste Anhänger einen ausgeglichenen Spielbeginn. 12:13 stand es nach dem Treffer von Walter Simon nach 5 gespielten Minuten.

Doch nun drehten die Piranhas auf.

In den folgenden 4 Minuten erspielten sich die Piranhas einen 9:2-Lauf, der ihnen eine erste größere Führung bescherte. Zwar verkürzte Leitershofen noch einmal kurz vor Schluss.

An der 16:22-Führung der Mittelfranken nach dem 1. Viertel änderte dies nichts.


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Leitershofen unermüdlich

Doch die Gastgeber ließen sich nicht unterkriegen. Mit guter Defensive egalisierten sie den Spielstand schon nach dreieinhalb Minuten (24:24).

Doch wieder zogen die Ansbacher Gäste das Tempo an und konnten die Führung wieder erringen  sowie weiter ausbauen (34:42).

Ein Leitershofener Dreier mit der Pausen-Sirene ließ die Ansbacher Führung auf 5 Punkte schrumpfen.

Ansbacher Statistiken gegen Leitershofen

Ansbacher Statistiken gegen Leitershofen

hapa Ansbach unkonzentriert

5 Ballverluste erlaubten sich die Piranhas im 3. Spielabschnitt. Zwar gaben die Gastgeber sogar auf 7 Mal den Ball her. Doch die aufkommende Hektik spielte den Leitershofenern in die Karten.

Die Piranhas trafen hochprozentige Würfe nicht, während die Augsburger den Rückstand Punkt um Punkt verkürzten.

So zeigte die Anzeigentafel ein 59:59-Unentschieden bei Viertelschluss. Eine heißes letztes Viertel war zu erwarten.

Dreier lassen Ansbach im Stich

Und so kam es auch! Drei Minuten vor Schluss egalisierte Simon den Spielstand mit 2 erfolgreichen Freiwürfen (70:70). Während Ansbach es auf magere 18,8% von der Dreier-Linie brachte, erzielten die Gastgeber durchschnittliche 33% von eben dieser.

So waren es auch 2 aufeinander folgende Dreier der Gastgeber, die sie erstmals davonziehen ließen. Während die Ansbacher Gäste sich in mehreren Ballverlusten verstrickten, wanderten die Gastgeber ein ums andere Mal an die Freiwurflinie und verwandelten dort zielsicher.

Zwar kam die Mannschaft von Martin Ides durch einen Dreier von Christian Imberi eine Minute vor Schluss wieder auf 2 Punkte heran (78:76). Doch näher sollten die Ansbacher Korbjäger nicht mehr herankommen.

So stand am Ende eine im Angesicht der ausbaufähigen Dreier-Quote sowie von 18 Ballverlusten (Leitershofen: 12) vermeidbare und mehr als unnötige Niederlage im Kampf um den 7. Tabellenplatz.

„Wir waren zu unkonzentriert. Wir hatten 18 Ballverluste und 10 davon ohne Einwirkung des Gegners. Wenn man dann noch eine Menge einfacher Korbleger danebensetzt, ist das auswärts einfach zu wenig“, fasste der sichtlich enttäuschte Übungsleiter Martin Ides die Partie zusammen.

Heimspiel gegen Oberhaching

Nun gilt es unter der Woche an den begangenen Fehlern zu arbeiten, um dem Spitzenteam aus Oberhaching einen heißen Tanz bereiten zu können! Denn am Samstag, den 10.03.18, um 19:30 Uhr erwarten zum drittletzten Heimspiel dieser Saison die hapa Ansbach Piranhas die Mannschaft von Mario Matic!

Ein harter Kampf ist garantiert!


Statistiken: Ansbach gegen Leitershofen

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