Ansbach siegt im Derby

Mit der Schluss-Sirene macht hapa Ansbach einen Strich unter den 75:74-Derbysieg gegen Herzogenaurach.

Ansbach zu Beginn katastrophal

40:20 für Herzogenaurach. Mehr braucht man eigentlich zum 1. Viertel der Korbjäger vom TSV Ansbach nicht sagen. Die Abläufe in der Defensive stimmten nicht und in der Offensive leistete man sich einige vermeidbare Fehler. Für Herzogenaurach hingegen hatte der Ansbacher Korb anscheinend übertrieben beschrieben die Ausmaße eines Scheunentores. Dreier um Dreier fiel durch die Reuse der Ansbacher.

Ganze 8 Dreier Herzogenaurachs fanden ihr Ziel und schockierten die zum kleinen Mittelfranken-Derby wieder zahlreich gekommenen Ansbacher. Für die Piranhas war in dieser Zeit  vor allem Nicholas Freer mit 7 Punkten in der Offensive erfolgreich.

Piranhas wie ausgewechselt

Das 2. Viertel war dann ein fast ebenso große Überraschung wie der vorangegangene Spielabschnitt. Denn die Ansbacher Basketballer spielten nun wie eine komplett andere Mannschaft. Zwar lief in der Offensive noch nicht alles rund, aber die Intensität in der Defensive, die Körpersprache, der Einsatz, es schien nun alles zu passen.

Dies spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Mit 20:9 wurde das Viertel für sich entschieden und der Rückstand auf überschaubare 9 Punkte verkürzt. Mit 11 Punkte zeigte Walter Simon, nachdem er im 1. Viertel noch ohne Punkt blieb, eine herausragende Leistung, die er im weiteren Spielverlauf noch bestätigen sollte. Für das Highlights sorgte ein weiteres Mal Nicholas Freer, der mit einem krachenden Dunk, die Energie, die von der Mannschaft nun ausging, eindrucksvoll in Szene setzen konnte.

Vorsicht! Es wird laut! 😉 

Herzogenaurach bleibt dran

Der 3. Spielabschnitt war geprägt von knallharter Defensive auf beiden Seiten. Dies wird untermauert vom 12:14-Viertelergebnis. Die Gastgeber aus Herzogenaurach zeigten sich von der Leistungssteigerung Ansbachs unbeeindruckt und hielten weiter gut dagegen.

Mit der Sirene war es der ehemalige Ansbacher Basketballer Mike Kaiser, der bei einem weiter reduzierten 4 Punkte-Rückstand (58:54), per Dreier zum 61:54 einnetzte.

Ansbachs verrücktes Ende

Und auch im letzten Viertel schickten sich die Piranhas an, den Rückstand Punkt für Punkt zu egalisieren. David Kurpiela war es nach 2 Minuten vergönnt den Rückstand per Dreier zu egalisieren (61:61). Sogar ein 5 Punkte-Vorsprung konnten sich die Piranhas erspielen. Dieser hatte jedoch nur kurz Bestand. So war es bis kurz vor Schluss eine nervenaufreibende Partie für die gekommenen Zuschauer.

Zwei getroffene Freiwürfe von Mike Kaiser konterte Walter Simon 20 Sekunden vor Schluss mit einem schönen Korbleger zum 71:73. Doch in Daniel Krause hatten die Longhorns noch ein Ass im Ärmel. Dieser netzte von hinter der Dreier-Linie trocken zum 74:73-Führung Herzogenaurachs.

Doch noch waren 13 Sekunden zu spielen.

So war es Walter Simon mit der Schluss-Sirene vergönnt, um nach einer Vorlage von Paul Nzeocha zum 74:75-Sieg zu netzen und die Piranhas-Anhänger in Ekstase zu versetzen (siehe Video 😀 ).

So krönte sich Simon mit 29 Punkten (14 von insgesamt 21 Piranhas-Punkten im letzten Viertel) zum unantastbaren Match-Winner.

Zuhause wartet Leitershofen

Mit dem Sieg im Derby im Rücken geht es nun gegen einen weiteren schweren Gegner der diesjährigen Regionalliga!

Am Samstag, den 11.11.2017 um 19:30 Uhr, erwartet die Piranhas in heimischer Halle mit Leitershofen der aktuell 6.-Platzierte der Tabelle!

Seid dabei! Unterstützt uns in der Halle und führt uns zum Sieg!

 

Flyer 08 Leitershofen - Homepage FB

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