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hapa Ansbach Piranhas zum Jahresabschluss in Bamberg gefordert

Zum letzten Spiel des Jahres ging die Reise für die hapa Ansbach Piranhas nach Oberfranken zum TTL Basketball Bamberg. Die Gastgeber zeigten sich zuletzt top in Form, mussten aber am vergangenen Wochenende, nach einer Siegesserie von 3 Spielen, eine 72:74-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Breitengüßbach hinnehmen.

Zu Beginn sehen die vielen mitgereisten Ansbacher Fans eine temporeiche Partie, in der sich die Piranhas durch eine höhere Trefferquote in den ersten Minuten leicht absetzen können. Jedoch finden die Bamberger im Laufe des ersten Viertels immer besser in die Partei und können den Rückstand bis zur ersten Viertelpause auf 6 Punkte verkürzen (22:28).

Auch im 2. Viertel bleibt die Begegnung weiterhin temporeich, wird aber von vielen Fouls unterbrochen. Die Intensität wird nun auf beiden Seiten höher und die Stimmung etwas hitziger. Die Gastgeber schließen vor der Pause hochprozentiger von außen ab und halten so den Abstand von 6 Punkten zur Halbzeitpause aufrecht (45:51).

Nach der Pause wird die Stimmung immer gereizter und das Spiel ist von einigen Diskussionen geprägt. Eine hohe Foulbelastung auf beiden Seiten erschwert die Arbeit der beiden Trainer. Auf Ansbacher Seite haben Kapitän Christian Imberi und Walter Simon bereits 4 Fouls auf dem Konto, aber auch die Bamberger haben mit insgesamt 26 Fouls zu kämpfen. Die Begegnung ist nun zwar punktärmer, lebt aber von einer hohen Spannung. Bei den Piranhas funktioniert im 3. Viertel kaum etwas in der Offensive (nur 13 Punkte) und so können die Bamberger den Rückstand vor dem letzten Viertel auf 3 Punkte verkürzen (61:64).

Im letzten Spielabschnitt schaffen es die Piranhas zunächst, sich ein kleines Polster zu erarbeiten. Florian Gintschel beendet mit seinem Dreier die lange Durststrecke der Ansbacher von der Dreipunkte-Linie. Nur sieben der 36 Versuche finden ihr Ziel. Steffen Walde hält die Gastgeber mit einigen schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz im Spiel, die Ansbacher schaffen es aber am Ende durch einige Fastbreaks das kleine Polster zu halten. Stop-the-clock und ein Dreier auf Bamberger Seite machen das Spiel zum Ende noch spannend, die Piranhas können die Führung jedoch über die Zeit retten und sich am Ende ein hart umkämpftes Spiel für sich entscheiden (80:85).

Bericht: Alexander Marzok

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