Nach einer bisher tollen Saison wollten die Piranhas von hapa Ansbach dem Ganzen die Krone aufsetzen und den Bayernpokal in die Heimat holen.

Doch beginnen wir mit einer kleinen Geschichtsstunde!

Piranhas holen Bayernpokal nach Ansbach

So hieß es damals. Genau genommen am 18. April 2010!

Mit Dean Jenko (13 Punkte), Goran Petrovic (25), Karim Aw (8), Simon Geiselsöder (2), Michael Hertlein (7), Benjamin Stadler (11), Florian Hollmann, Noel Nganko, Felix Hey (4), Bastian Winterhalter (4) und Jan Herrmann holten die damaligen Piranhas furios den Bayernpokal nach Ansbach!

In einem spannenden Finale, das in der Hauptstadt Mittelfrankens stattfand, besiegte hapa Ansbach den ehemaligen Liga-Konkurrenten aus Dachau mit 70:63 und verewigte sich in den Geschichtsbüchern des Basketballs.

Und diesen Pokal hatten die Piranhas der Gegenwart wieder fest im Blick!

Ansbachs Weg im Bayernpokal 2018

Freilos und Nürnberg zum Auftakt

Nachdem man in  der 1. Runde noch mit einem Freilos in die nächste Runde einziehen konnte, bekam man es in der 2. Runde mit dem Post SV Nürnberg zu tun. Doch im mittelfränkischen Derby war der Bayernligist keine Hürde für die Mannschaft von Martin Ides.

Nach einer überaus überzeugenden Leistung in der 1. Halbzeit (26:45), legte die Mannschaft von der Rezat nach dem Seitenwechsel noch einen Gang höher.

Mit dem deutlichen 46:105-Sieg zog man souverän in die 3. Runde ein. Dort wartete dann der nächste fränkische Konkurrent auf die Piranhas!

Bayreuth und Würzburg schwer zu knacken

Seid beim vorletzten Heimspiel dabei!

Denn mit dem BBC Bayreuth wartete ein ehemaliger RLSO-Mitstreiter auf die Mittelfranken. Nachdem der BBC in der Saison 2015/16 noch furios aufspielte und sich einen hervorragenden 5. Tabellenplatz sicherte, kam in der Folge-Saison der Super-Gau.

Denn mit 3 eingefahrenen Siegen (einen davon im Hinspiel gegen Ansbach) landeten die Bayreuther auf dem letzten Tabellenplatz und mussten den Gang in die 2. Regionalliga antreten.

Und die Oberfranken machten den Ansbacher die Sache wirklich nicht einfach.  Doch trotz der starken Gegenwehr des Gegners sicherten sich die Piranhas abermals den Sieg und zogen mit 87:95 ins Viertelfinale ein!

Und dort wartete das nächste Team aus Franken!

Mit der Turnergemeinschaft aus Würzburg kam es zum nächsten schweren Aufeinandertreffen mit einer Mannschaft aus der 2. Regionalliga.

Und diese verlangten den Ansbachern alles ab. Nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit (43:43), mussten sich die Korbjäger von der Rezat im letzten Viertel strecken, um den Einzug ins begehrte Halbfinale dingfest zu machen.

Doch dank der Kaltschnäuzigkeit der erfahrenen Ansbacher Mannschaft konnte am Ende dennoch ein knapper 71:83-Sieg gefeiert werden. Damit einhergehend stand der Einzug ins „Finalfour“-Turnier fest!

Final-Four

Nachdem die Ausrichtung des Turniers zum Missfallen der Ansbacher Basketballer nach Vilsbiburg ging, kam es für diese noch dicker.

Denn die Losfee meinte es nicht gut mit den Piranhas.

Während im anderen Halbfinale der TV Goldbach aus der 2. Regionalliga auf den TV 1847 Augsburg (Bayernliga) traf, bekamen es die Ansbacher mit dem Liga-Konkurrenten aus Vilsbiburg zu tun.

Nachdem beide Partien in der diesjährigen Saison gegen das Spitzenteam verloren wurde, eine äußerst unangenehme Paarung. Vor allem in Hinblick auf den Heimvorteil des Gegners.

Halbfinale: Baskets Vilsbiburg

Mit Roll (#4), Freer (#5), Kurpiela (#6), Petrovic (#7), Imberi (#8), Patton (#10), Simon (#12), Wyczisk (#13), Nzeocha (#14) und Donhauser (#15) konnte Übungsleiter Martin Ides dennoch auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen.

Und so boten die Ansbacher Jungs den auch nach Vilsbiburg gereisten Anhängern eine überaus tolle 1. Halbzeit (1. Viertel: 21:20; 2. Viertel: 22:19).

Man trotze dem Heimvorteil und der Favoritenrolle des Gegners und ließ die Heim-Zuschauer mit jeder weiteren Minute bangen!

Doch dann kam das 3. Viertel…

Erfahrt mehr zum 1. Ansbacher Basketball-Tag 2018

Im besagten Viertel wollte unseren Jungs gar nichts gelingen (3. Viertel: 32:6).

So zog Vilsbiburg davon und der Sieg war ihnen nicht mehr zu nehmen.

Trotz des aussichtslosen Spielstands zeigte die Mannschaft von Martin Ides Moral und sich damit bei den eigenen Anhängern bedanken!

Mit 32:16 wurde das letzte Viertel für sich entschieden. Dennoch änderte dies nichts an der 91:77-Niederlage und dem damit einhergehenden Aus im Halbfinale!

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