Schlusssirene rettet wacklige Zweite – knapper Sieg gegen Regensburg Baskets

Noch immer ohne Niederlage steht die Ansbacher Zweite auf dem ersten Tabellenplatz. Diese Position galt es gegen die im Tabellenmittelfeld angesiedelten Regensburger zu halten. Trotzdem darf man die Gegner auf keinen Fall unterschätzen, warnte Trainer Philipeit vor dem Spiel.

Vor allem von der Dreierlinie seien die Regensburger eine echte Bedrohung. Trotz der Ansprache zeigte sich die Ansbacher Verteidigung eben für diese Dreier sehr anfällig und so versenkten die Gäste schon im ersten Viertel 6 Distanzwürfe. Auch in der Offensive erwischte der TSV einen Fehlstart, zeitweise wirkte die Mannschaft zögerlich, Würfe zu nehmen.

So verbuchten die Gastgeber nur zwei Treffer in den ersten 5 Minuten. Nach einer fast schon zwingend notwendigen Auszeit kamen die Ansbacher nun deutlich stärker zurück und konnten das restliche Viertel zumindest ausgeglichen gestalten. Zur Viertelpause führten die Gäste allerdings noch immer 18:27. Direkt zu Beginn des nächsten Spielabschnitts konnten die Gastgeber den Rückstand um 5 Punkte verkürzen und nach weiteren 5 Minuten gelang der Ausgleich.

Obwohl die Ansbacher Mannschaft noch immer nicht zu ihrer gewohnten Stärke zurückgefunden hatte, reichte es in diesem Moment, um auf Augenhöhe mitzuspielen. Zudem stand man defensiv nun wesentlich besser da und ließ nur einen einzigen Dreier zu (Halbzeit 48:46). Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte nun der TSV das Spiel.

Zeitweise sah es so aus, als hätten die Ansbacher die Regensburger endlich geknackt und sie könnten davonziehen. Man konnte sich mit 10 Punkten kurz vor der Viertelpause absetzen. Allerdings setzten die Regensburger nochmal zu einem 8:2-Lauf an, um das Viertel zu beenden (69:65). Auch im letzten Viertel lag der TSV schnell wieder mit 11 Punkten in Führung. Allerdings ließ sich die Zweite von der Hektik der Gäste anstecken, die nun noch einmal alles nach vorne warfen und kurz vor Schluss überraschend erneut auf zwei Zähler herankamen.

Gerade als die Ansbacher Bank und die gut 60 Zuschauer das Schlimmste erwarteten, unterbrach Kapitän Jan Niklas Müller mit einem viel bejubelten Dreier den Lauf der Gäste. Obwohl die Ansbacher sich in der letzten Minute mit Freiwürfen ein Polster von 8 Punkten aufbauen konnten, kamen die Gäste durch einen stark verteidigten Dreier und einen Korbleger nach einem Ballverlust der Ansbacher wieder auf 3 Zähler heran.

Nach einem weiteren Foul und 0 von 2 Freiwürfen hatten die Regensburger noch eine letzte Chance das Spiel in die Verlängerung zu schicken. Doch der Ball prallte zweimal vom Ring ab und fiel dann wieder heraus und in Ansbacher Hände, sodass man um Haaresbreite einer Verlängerung entging.

Es war keine Glanzleistung, und es war spannender als es hätte sein müssen. Sieg ist allerdings Sieg und so bleibt die Zweite auch nach diesem Spiel an der Tabellenspitze. Am Nächsten Spieltag kommt es dann zum Spitzenspiel beim Drittplatzierten Slama Jama Gröbenzell.


TSV 1860 Ansbach – Regensburg Baskets | 86:83


Nächster Spieltag: Slama Jama Gröbenzell – TSV Ansbach 2,
Samstag, 16. November 2019 um 19:30 in der Ballsporthalle Gröbenzell


Spielbericht: Benno Schwemmer

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