18,2 Punkte pro Spiel. 60,6% aus dem 2-Punktebereich. 6,8 Rebounds im Schnitt.

Das ist der bisher herausragende Arbeitsnachweis von Walter Simon bei den Basketballern von hapa Ansbach.

Auf diese Effizienz musste seine Mannschaft beim Jahresabschluss 2017 gegen das Spitzenteam aus Breitengüßbach verzichten. Eine bei der Niederlage gegen Jena erlittene Verletzung machte einen Einsatz unmöglich.

Die Anhänger des Ansbacher Basketball müssen sich aber keine Sorgen. Zum Jahresauftakt gegen München (13.01.2018, 19:30 Uhr) sollte unser Walter wieder mit dabei sein.

Dennoch bedeutete diese Nachricht einen herben Rückschlag für die Mannschaft von Martin Ides.

hapa Ansbach startet furios

Christian Imberi kroent sich gegen Breitenguessbach zum Topscorer

Christian Imberi krönt sich gegen Breitengüßbach zum Topscorer

Mit einem 10:0-Lauf zu Beginn der Partie antwortete die Mannschaft um Christian Imberi, Goran Petrovic und Nicholas Freer auf die verunsicherten Gesichter der Ansbacher Anhänger.

Und diese zahlten die Leistung  mit lautstarker Unterstützung zurück!

Die Dreier fanden hochprozentig ihr Ziel (5 von 7). Und auch die Ballverluste konnten auf Minimum zurückgeschraubt werden (3).

Zwar kamen die Gäste aus Breitengüßbach zum Ende des Viertels wieder heran. Doch schnell war klar, dass die Piranhas sich von der Favoriten-Stellung des Gegners nicht einschüchtern lassen wollten.

So ging der 1. Spielabschnitt mit 21:20 an die Gastgeber in der Sporthalle des Theresien-Gymnasiums.

Imberi und Nzeocha halten dagegen

Christopher Roll glänzte mit 7 Vorlagen gegen Breitengüßbach; unter anderem einem Alley-Oop-Anspiel auf Nzeocha

Christopher Roll glänzte mit 7 Vorlagen gegen Breitengüßbach; unter anderem einem Alley-Oop-Anspiel auf Nzeocha

Im 2. Viertel kamen die Gäste etwas besser in die Partie.

Zwar war der Dreier auf Seiten der Gäste weiterhin quasi nicht existent (1 von 4). Doch durften diese mehrfach an die Freiwurflinie treten und verwandelten die Mehrzahl ihrer Versuche (9 von 14).

Die Basketballer vom TSV Ansbach kühlten im Vergleich zum ersten Viertel von der Dreier-Linie etwas ab (2 von 7). Doch durch mehrere Offensiv-Rebounds (4) erkämpften sie sich immer wieder 2. Chancen, die zu Punkten genutzt werden konnte.

Vor allem Christian Imberi (7 Punkte) und Paul Nzeocha (5) hielten die Piranhas-Offensive am Laufen. Währenddessen zermürbte Markus Person den Gegner mit seiner Kämpfer-Mentalität in der Defensive.

Das Viertel ging zwar mit 16:20 an die Gäste. Mit 37:40 war der Halbzeit-Spielstand aber noch vollkommen offen.

Ansbachs Defensive elitär

Markus Person mit einer weiteren starken Vorstellung in der Verteidigung

Das 3. Viertel hielt ein Kuriosum parat.

16 Punkte erzielte der TSV 1860 Ansbach in Spielabschnitt 3. Für diese Punkte zeigten sich insgesamt 7 Ansbacher Spieler verantwortlich.

Und keiner von Ihnen konnte mehr als einen Treffer erzielen. So waren Goran Petrovic und Christian Imberi mit jeweils 3 Punkten die Top-Scorer des Viertels.

Durch ganz starke 10 Minuten in der Verteidigung zwang man die Gäste aus Breitengüßbach zu schwierigen Würfen (2P: 30%; 3P: 33%).

Mit ihrem engen Verteidigungsnetz blockierten die Piranhas zudem den Weg in die Zone. Damit minimierten sie die Anzahl der gegnerischen Freiwürfe auf 2 Stück im Viertel.

So erlaubte man dem Gegner nur 12 Punkte und läutete ein äußerst spannendes letztes Viertel ein (53:52).

Mehr Spannung geht nicht

Paul Nzeocha lässt ein weiteres Mal die Korbanlage erzittern

Paul Nzeocha lässt gegen Breitengüßbach ein weiteres Mal die Korbanlage erzittern

Die ersten 5 Minuten des Schlussviertels gehörten eindeutig den Ansbacher Basketballern (63:55).

Geschickt in Szene gesetzt von Goran Petrovic (insgesamt 4 Vorlagen) und Christopher Roll (7), kamen die Piranhas ein ums andere Mal in gute Positionen, um hochprozentig abzuschließen (6/13).

Vor allem das feine Anspiel von Petrovic auf das Sprungwunder Paul Nzeocha bleibt in Erinnerung. Dieser fing den Ball in der Luft und hämmerte ihn durch die Reuse.

Die Gäste hingegen versuchten ihr Glück in einer Vielzahl von Dreiern. Bedingt durch die gute Verteidigung der Ansbacher allerdings ohne ihr Ziel zu finden (1/8).

Im weiteren Spielverlauf kamen die Gäste zwar noch einmal heran und hatten mit dem letzten Wurf des Spiels bei einem Spielstand von 68:66 noch die Chance auf den Sieg.

Doch der 3-Punkte-Wurf von Dippold fand nicht sein Ziel.

Damit feiern die hapa Ansbach Piranhas einen gelungenen Jahresabschluss und können sich über die freien Tag auf die kommende Rückrunde vorbereiten. Am 13.01. geht es dann zum Jahresauftakt zu einem weiteren Heimspiel gegen die Mannschaft der Hellenen München.

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