Am 10. Spieltag schlägt hapa Ansbach die Gäste aus Bamberg in einer unnötig spannend gemachten Partie mit 81:66.

Spiel auf Augenhöhe

Stimmungsvoll vorgestellt zu den Klängen von „We will rock you“ wurde den Basketballern vom TSV 1860 Ansbach schon zu Beginn der Partie bewusst, dass diese Partie gegen den TTL Bamberg kein Spaziergang werden würde. Die Mannschaft von Martin Ides dominierte mit 14 Punkten in der gegnerischen Zone.

Für die Bamberger hingegen war durch die engmaschige Verteidigung mit 3 Treffern bei 9 Versuchen kein Durchkommen. Dies eröffnete den Gästen jedoch Räume an der Dreierlinie. Mit 3 Treffern bei 50% Trefferquote wussten sie die Freiheiten auch zu nutzen.

Angeführt vom Neuzugang Walter Simon, der mit 8 Punkten bei perfekter Quote herausstach, errang Ansbach die Führung. Bis zum Viertelende erhöhte sie sich auf 23:19.

Piranhas oben auf

Im zweiten Spielabschnitt reagierten die Piranhas auf die guten Schützen der Bamberger und stellten ihre Verteidigung erfolgreich ein.

Von 10 Bamberger Versuchen fanden nur 2 Würfe ihr Ziel. Diese Maßnahme verunsicherte die Gäste sogar so stark, dass deren Hände selbst an der Freiwurflinie (20%) zittrig wurden.

Auf Seiten der Ansbacher übernahm Nicholas Freer nun die offensive Verantwortung und steuerte 8 Zähler zum Punkte-Konto der Piranhas bei.

Zudem machte sich die starke Defensive auch in der Offensive bemerkbar. Zu 4 Ballverluste zwang man die Bamberger und nutzte diese zu 6 einfachen Punkten im Schnellangriff.

Ergebnis der starken Leistung des TSVs war ein mit 18:11 gewonnenes Viertel und eine damit verbundene 41:30-Halbzeitführung.

Highlight-Video: https://www.youtube.com/watch?v=askipF7-ZXM

Ansbach wie ausgewechselt

Eröffnet wurde die zweite Halbzeit durch einen erfolgreichen Dreier vom an diesem Tag mit 20 Punkten starken Freer.

Dies sollten aber für längere Zeit die letzten Piranhas-Punkte gewesen sein. Fast 6 Minuten vergingen bevor Simon den Ansbacher Bann durchbrach und wieder für Heim-Punkte sorgen konnte. Der Spielstand: 46:42.

Durch einen 12:0-Lauf hatten die Bamberger den Rückstand wieder wettgemacht und sich zurück in die Partie gekämpft.

Begünstigt wurde dieser Lauf von 8 Ballverlusten des TSVs im Viertel.

In der Folge konnten die Bamberger sogar den Ausgleich herstellen, bevor die Ansbacher mit einem Schlussspurt die Führung wieder erringen konnten. Der komfortable Vorsprung vor der Halbzeit war mit 58:53 jedoch dahin.

Ansbach mit Ruhe ins Ziel

Zu Beginn des letzten Viertels konnte die Mannschaft von der Rezat die minimale Führung auf 9 Punkte ausbauen. Im weiteren Spielverlauf zeichnete sich die Erfahrung der Ansbacher Basketballer aus.

Auf jede Aktion der Bamberger hatte die Heim-Mannschaft eine Antwort parat. So wurde unter der Führung von Christian Imberi, der 8 Punkte bei perfekter Wurfauswahl vorweisen konnte, ein dennoch souveräner 81:66-Sieg eingefahren.

Ein wichtiger Faktor bei diesem Sieg war der „zurückgekehrte Sohn Ansbachs“ Markus Person. Unaufgeregt brachte er die nötige Ruhe ins Spiel, machte mit 3 Vorlagen bei nur einem Ballverlust nur wenige Fehler und zeichnete sich in der Defensive mit starker Aggressivität aus, die zu 3 Ballgewinnen führten. Nach den krankheitsbedingten Ausfällen bleibt ihm nur zu wünschen, dass er für den Rest der Saison gesund bleibt.

Nun steht für die Basketballer von hapa Ansbach eine zweifache Auswärtsfahrt gegen Schwabing und Jena an. Am 16.12.2017 um 19:30 Uhr geht es zum Weihnachtsspiel gegen Breitengüßbach wieder in heimische Gefilde.

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