Nicholas Freer teamdienlich 20171022

Zum kommenden Heimspiel (Samstag, 28.10.2017, 19:30 Uhr) erwarten die Piranhas von hapa Ansbach die Bundesliga-Reserve aus Gotha.

Sieg beim Debüt

Nach der siegreichen Auswärtsfahrt nach Zwickau steht für unsere hapa Ansbach Piranhas wieder ein Heimspiel vor der Tür! Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve der Oettinger Rockets Gotha. Der diesjährige Aufsteiger ist mit einem äußerst talentierten Kader gesegnet, bei dem der ein oder andere seine Qualitäten auch schon beim gleichnamigen BBL-Team unter Beweis stellen durfte.

Beim Liga-Debüt gegen unseren Derby-Rivalen aus Herzogenaurach zeigte der Liga-Neuling, dass mit ihm in der diesjährigen Regionalliga-Saison durchaus zu rechnen ist. Mit 92:67 zeigten sie den Longhorns wahrlich ihre Grenzen auf und entschieden in dieser Partie jedes Viertel für sich.

Auch am 2. Spieltag musste ein in dieser Saison starkes Leitershofen erkennen, dass sie auch in heimischer Halle gegen dieses talentierte Team den Kürzeren ziehen würden (82:90). Auch wenn es in dieser Partie nicht ganz so deutlich war (63:63 nach dem 3. Viertel), nahmen die Thüringer den Sieg verdient mit nach Hause.

Mit Oberhaching kam im dritten Spiel der Saison einer der Favoriten auf den Aufstieg nach Thüringen. Gegen deren Erfahrung und körperliche Power waren die Rockets machtlos. In einem vor allem durch die Defensive geprägtem Spiel verlor der Aufsteiger deutlich mit 49:67.

Nach weiteren Siegen gegen den Mitaufsteiger aus Bamberg (66:88) und die Münchener aus Schwabing (60:64) grüßt Gotha vor dem Aufeinandertreffen mit hapa Ansbach von einem starken 3. Tabellenplatz.

Talentierter Kader

In einem sehr talentierten Kader sticht ein Spieler mit einem bekannten Basketball-Nachnamen heraus. Denn der in Estland geborene 18-Jährige Kristian Kullamäe (#13), dessen Vater Gert unter anderem für den GHP Bamberg (2002 – 2004) in zwei Final-Serien stand, ist mit einem außergewöhnlichen Talent gesegnet.

Dies durfte er unter anderem schon in der diesjährigen BBL-Saison gegen Serien-Meister aus Bamberg zeigen (Insgesamt: 3 Spiele bisher). In 26 Minuten Spielzeit brachte er es auf beeindruckende 10 Punkte, 4 Rebounds und 3 Vorlagen.

Auch in der Regionalliga durfte er sein volles Talent unter Beweis stellen. Vor allem beim Spiel gegen Leitershofen war er mit 42 Punkten kaum zu stoppen. Diese Leistung garnierte der 1,95 m große Aufbau zudem mit 10 Rebounds. So bringt er es im Schnitt auf 23,8 Punkte, 4,8 Rebounds und 3,4 Vorlagen.

Tatkräftig unterstützt wird er hierbei von Robert Franklin (#1). Der 1,96 m große Flügel-Spieler bringt es auf 13,4 Punkte sowie starke 11,8 Rebounds pro Spiel. Gegen Herzogenaurach trumpfte er mit 17 Punkten und unvorstellbaren 19 Rebounds groß auf.

Aber auch die anderen Mitspieler sind nicht zu unterschätzen. So bringen es bisher 7 eingesetzte Spieler auf einen Punkte-Schnitt von über 7 Punkten pro Spiel und können, wenn man sie lässt, von überall auf dem Feld heißlaufen.

Stärken und Schwächen

Mit bisher 206 Rebounds (Ansbach: 188) weisen die Thüringer zusammen mit Breitengüßbach den Liga-Bestwert in dieser Kategorie auf und stellen das zweitbeste Ranking bei den geholten Offensiv-Rebounds (68; Ansbach: 48).

Auch aus dem 2-Punkte-Bereich treffen sie mit 51,2% (Ansbach: 52,9%) gut. Einzig die Quote von der Dreierlinie (28,4%; Ansbach: 35,8%) ist noch ausbaufähig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü